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Dienstag, 1. September 2015

S E X ! Und was Mann dagegen tun kann.

Na, als Nummer Eins gilt ja dann wohl: Kochen.
Egal, was Männer darunter verstehen, kochen geht immer!
Und, als schöner Nebeneffekt gilt: Männer, die gut kochen, die sind auch gut im Bett.
Zweitens gilt: Einkaufen.
Männer, die einkaufen, haben in der Regel dabei gar keine Zeit für Sex.
Drittens: Staubsaugen.
Wer, bitteschön, macht sich beim Staubsaugen noch andere Gedanken als:
Das muss später so glänzen, daß die Liebste nur noch denkt: ???
Viertens: Spülen von Hand.
Wer dabei noch an Sex denken kann, der ist doch nicht mehr normal!
Fünftens: Bügeln.
Jetzt wird es gefährlich.
Denn dieses gleichmäßige Glätten und Pflegen kommt der Sache verdammt nahe.
Aber wir haben ja noch Sechstens:
Fenster putzen. Seifenwasser, nasser Lappen und Abzieher. Das reicht.
An Siebtens will ich jetzt garnicht erst denken.
Betten frisch beziehen.
Jetzt haben wir den Salat.
Ich wusste es: Irgendwann landen wir immer dort.
Ob mit oder ohne Sex - wir landen immer dort.
Bitte, gern geschehen!

Samstag, 29. August 2015

Zeitreise...

Liebe Leser -

bitte macht Euch doch noch einmal auf den Weg zu meinem Post aus dem Jahr 2012:

Midnight in Paris.

Was waren das noch für Zeiten und für Leser !!!

Mir kommen die Tränen...

Mittwoch, 12. August 2015

Ein Besuch in Köln...

Restaurant Oasis
Kennedy Ufer 1
50679 Köln

Rechnung Tisch 66.
12.08.2015         15:13:53

1 x Kolokithokeftedes                      5,30 €
1 x Schnitzel Wiener Art                  8,80 €
1 x 0,25 Apollinaris Mineral              2,60 €
1 x 0,5 Weizen Alkofr                      4,50 €
---------------------------------------------------
Summe in EUR                              21,20 €

Es bediente Sie Kellner 3
Bezahlart:         Bar
VIELEN DANK FÜR IHREN BESUCH !!
.
.
Anschließend die neue Freitreppe, Gelato am Dom, Richter-Fenster.
Kurz und gut: Das volle Programm.
Zurück mit dem RE nach Neuwied und ab nach Hause.
War echt schön, nur Kölner haben wir keine gesehen...

Freitag, 7. August 2015

Verwechslungen

Das passiert wohl jedem einmal im Leben:
Man hat etwas verwechselt.
Die Zahnpasta mit der Handcremetube.
Das passiert einem EINMAL.
Salz und Zucker. Nicht lustig, aber es geht noch.
Heiß und kalt, das kann sehr weh tun.
Laut und leise. Nun, das lässt sich regeln.
Man glaubt, man sitzt in der Bahn Richtung Frankfurt
und der Schaffner deutet auf Fulda.
Fährt man halt wieder zurück.
Ist passiert.
Frau und Freundin.
Das gibt Ärger.
Ist aber noch nie passiert.
Zum Glück...

Dienstag, 7. Juli 2015

Gleisbauarbeiten!

Die Ehrenamtler im Wald.
Im Zuge einer außerschulischen Maßnahme erweitern wir unsere Möglichkeiten.
Bisher galt: Alles, was mit dem Wald und seiner Nutzung zu tun hat,
findet nur dort und nur in ihm statt.
Weit gefehlt.
In Anbetracht der Tatsache, daß es auch mal regnet, sehr kalt oder sehr heiss sein kann,
erhalten wir nun für den Naturerlebnispfad die finanziellen Mittel, die den Bau einer kleinen Schutzhütte mit ca. 40 Quadratmetern erlauben.
Eine ausserschulische Maßnahme eben!
Und im Zug dieser Umbauarbeiten muss eine Bodenplatte gegossen werden.
Diese Bodenplatte reicht an das Fundament des Gerätehauses unmittelbar heran.
Dort ruht zur Abgrenzung grober Schotter.
Und dieser grobe Schotter muß auf der Länge von sieben Metern entfernt werden.
Mit anderen Worten: Reine Gleisbauarbeiten.
Ein Ehrenamtler versucht sich mit Schaufel und Forke.
Er schwitzt und zweifelt.
Aber Rettung ist nahe.
Zwei weitere Ehrenamtler, erfahren im Gleisbau und Männer der Tat,
zeigen in kürzester Zeit, wie es geht.
Einer stemmt sich mit der Schaufel in den Schotter, der andere schottert die Steine auf diese Schaufel.
Genial und so erfolgreich, daß die sieben Meter innerhalb von einer Stunde abgetragen sind.
Na ja, daß ich die Schubkarre voll mit Schotter dann immer zum Ablageplatz bringen durfte, das ist jetzt nicht von Gewicht.
Die Steine waren es schon !!!

Freitag, 12. Juni 2015

Hilde in der Dusche...

Seit Jahrzehnten dusche ich mich kalt ab.
Sofort nach der normalen warmen Dusche stelle ich die Temperatur auf kalt und
dusche von Fuß bis Kopf kalt ab.
Papa Kneipp vergesse ich dabei nicht.
Das Ergebnis: Ich brauche keinen Kaffee, denn danach bin ich so frisch und wach, daß die Liebste immer sagt: Ach, wie schön.
Aber jetzt kommt Hilde ins Spiel...
Seitdem wir mit Hilde unser Leben teilen, seitdem hat sich für mich etwas geändert.
Schon in Köln kam sie nach dem letzten Strahl in die Dusche gesprungen, um die abfliessenden  Wasserreste aufzuschlecken.
Aber hier im Westerwald haben wir eine Duschtasse, so flach am Boden, daß sie schon unruhig vor der Schwingtüre hin und hergeht.
Kaum trete ich heraus, schon steht sie mitten in der Dusche.
Danach, ich trockne mich vor der Dusche ab, windet sie sich an meinen nassen Beinen und quietscht.
Ja, sie quietscht vor Vergnügen.
Besonders wenn ich das Handtuch auf sie fallen lasse.
Hilde! Du bist vollkommen bekloppt, vollkommen!!!

Montag, 1. Juni 2015

Hilde guckt fern...

Nun, es ist mir immer wieder einmal aufgefallen, daß Hilde bei bestimmten Geräuschen oder Bildern genauso auf den Fernseher reagiert wie wir.
Karajan und die schöne Anne-Sophie Mutter, wir reagieren.
Giovanni di Lorenzo von der ZEIT, wir reagieren.
Anke Engelke, Anke hat Zeit, die beste Sendung seit Langem, wir reagieren.
Gestern in der Nacht, Hilde schläft rücklings im Sessel, und eine kleine Horde weißer Mäuse erscheint in Bild und fast ohne Ton.
Hilde sitzt wie elektrisiert im Sessel, Augen und Ohren auf den Fernseher gerichtet.
Der Schreck darüber steckt mir noch in den Gliedern.
Ja, der Fernseher, wir haben noch keine flache, schwarze Fläche an der Wand.
Die Liebste: Erst, wenn du mir sagst, was du machst, damit dort KEINE schwarze Fläche bleibt...
Bis dahin wird es noch dauern.
Ich brauche nur noch Farbe, Leinen und Rahmen.
Dann male ich die Lilien vom van Gogh selber und die Liebste wird strahlen.
So wie Hilde mit den weißen Mäusen!

Dienstag, 19. Mai 2015

Jetzt kommt der Hammer: ZIMT !

Jahrelang habe ich mich gequält und mich gefragt:
Was fehlt mir in der Bolognese.
Ich erinnere mich noch ganz genau an die ersten Spaghetti Bolognese auf der Berger Straße in Frankfurt am Main.
Dort wohnten wir als WG im Mauerweg und der Italiener lag gerade mal um die Ecke.
Der Kellner zelebrierte es förmlich,  die Nudeln mit der Sauce für vier Personen in einer wunderschönen Schüssel zu vermengen, und, das Besondere dort:
Der Parmesan stand nicht auf dem Tisch, sondern wurde nach Gusto frisch gerieben.
Und nun sitze ich nach Jahren der Völkerwanderung im Westerwald und erfahre, quasi im Vorübergehen, dass der gemahlene Zimt der Bolognese den Rest gibt.
Und es stimmt: Der Hammer!!!
Endlich kommt Eins zu Eins und macht zwei Dinge.
1. In meinem Mund kommt es zur Geschmacksexplosion.
2. Die Liebste, auf dem Weg von Köln, die wird Augen machen.
Ihnen,  meine sehr geehrte Leserschaft, gebe ich nun diesen Rat mit:
Wie immer kommt es auf die Dosis an!
War ja klar...

Freitag, 15. Mai 2015

Pétanque auf dem Dorf

Der ideale Sport für alle, die wenig rennen wollen, die sehr gerne Maß nehmen und dabei über Gott und die Welt reden wollen.
Also für Frauen und Männer jeden Alters und egal welcher Religion.
Die kleine Kugel, hinter der alle her sind, heisst Schweinchen und ist das Ziel aller Träume.
Beim letzten Mal war es doch tatsächlich die letzte Kugel im Spiel, die von einem Teilnehmer so ans Schwein gelegt wurde, dass er damit seinen dreizehnten Stich holte, und daher auch das Spiel gewann.
Klar, dass er dann im Stechen gegen seinen Bruder auch noch punktete und den Gesamtsieg samt Rotwein aus Frankreich mit nach Hause nehmen konnte.
Zu unserem Glück gehört aber auch, dass der Spielplatz am Sportplatz liegt, daher keine Probleme mit Toiletten und Getränken. Der Vorsitzende des örtlichen Sportvereins ist nämlich auch noch Mitspieler.
Sie sehen, meine verehrten Leserinnen und Leser:
Hier im Westerwald leben wir wie Gott in Frankreich!

Dienstag, 5. Mai 2015

Putin, Merkel und FIFA

Diese Überschrift müsste eigentlich alle Rekorde brechen.
Nur: Ich muss leider auch brechen,wenn ich diese Überschrift lese.
Alle Drei einfach nur zum Kotzen.
Gut, bei der Merkel ist es vor allen Dingen die intellektuelle Schlichtheit, mit der sie mich auf die Palme bringt.
Wo Kohl dem Eierwerfer drohte, da wendet sie sich nur ab.
Recht hat sie - der Eierwerfer wollte sie ja unter Umständen garnicht treffen...
Bei Putin ist das anders.
Der knöpft sich den Eierwerfer vor, bricht ihm beide Beine und fragt:
Na, wo ist Helllmuuuutttt...
Zur FIFA möchte ich nur bemerken:
Sepp Blatter verteilt Millionen.
Ja, das wollen wir doch auch!
Nur, er kennt die Arschlöcher, an die das gehört, wir leider nicht.
That's the question...
Liebe Grüße.

Freitag, 10. April 2015

Wem Gott will rechte Gunst erweisen...

... dem schickt er in die weite Welt.

Ich weiß, ich weiß, es müsste richtig DEN heissen, aber ein gewisser Frühling ist mit solcher Wucht im Westerwald eingeschlagen, daß mir nur noch der Kopf rumschwirrt.

Bienen und Hummeln rasen rum wie jeck, der Flieder droht mit prallen Knospen, die Hyazinthen duften so stark, daß ich auf den Kaffee verzichten muss, sonst platzt mir der Schädel.

Gestern abend stand ich mal wieder in der Küche, wie gehabt Ratatouille mit Risotto.
An sich nicht von Belang, aber die fertige Gemüsebrühe, die ich für das Risotto aufgestellt hatte, entsprach in der Menge bis auf den letzten Tropfen genau den Maßen, wie ich sie für ein schlotziges Risotto auch benötigte. Meisterlich - mit frischem Parmesan und Butter...

Ins Ratatouille kamen drei getrocknete Pepperoni, was die Liebste zur Bemerkung veranlasste:
Ist mir zu scharf, aber mit dem saftigen Risotto geht es...

Danach sahen wir eine Dokumentaion über Windräder, und wie deren Dauerrauschen die Menschen unter sich begräbt.

Da dachten wir voller Dankbarkeit an die Vogelfluglinie zwischen Altenkirchen und Neuwied.
Auf dieser Strecke wird es niemals Windräder geben.

Wem Gott will rechte Gunst erweisen - sag ich ja!

Freitag, 3. April 2015

Ach du meine Güte...

Ich bin völlig aus der Zeit gefallen.
Die ganze Zeit denke ich, es wäre Sonntag.
Aber nein, es ist Freitag und die Jüngste kommt aus Braunschweig angereist.
Mit dem Zug und nicht aus Köln mit dem PKW, wie üblich samstags.
Und wäre heute Sonntag, dann wäre zwar gestern Samstag gewesen, aber dann
wäre die Jüngste ja auch schon gestern angereist.
Aber, nein, heute ist Freitag und sie bleibt mindestens bis Sonntag.
Obwohl sie, nachdem sie sich in Braunschweig erfolgreich beworben hat,
auch den Montag noch frei hat, aber ich vermute, sie will den Montag in
Braunschweig benutzen, um sich auf den Dienstag im neuen Ambiente vorzubereiten.
Das neue Ambiente entpuppt sich als ein Architekturbüro,
welches zu den führenden Anbietern in Deutschland gehört.
Beworben, besprochen und Vertrag.
Daher: Ich bin völlig aus der Zeit gefallen.
Um 15:50h in Neuwied, danach dann die Lammkeule.
Wenigstens etwas, wo ich mich dran halten kann ...

Freitag, 27. März 2015

Germanwings.

Ja, ich habe hinter den Titel ganz bewusst einen Punkt gesetzt.
Denn so einfach, wie es sich das Management dieser Gesellschaft macht, so einfach ist die Sache nicht.
Noch lange nicht.
Jetzt tauchen erste Stimmen auf, die von Beschwerden über das Verhalten des Co-Piloten auf dem Hinflug von Düsseldorf nach Barcelona berichten.
Seine Mitsegler vom Segelclub haben inzwischen die Traueranzeige gelöscht, in der es hiess:
Andreas, wir werden dich nie vergessen.
Ja, das kann sich dann auch mal umdrehen.
Mord, 149-facher Mord, da verbietet sich die Darstellung vom begleitendem Suizid.
Die Begleitung wurde nicht gefragt, sondern einfach ermordet.
Was uns die Geschäftsführer dieser Fluggesellschaften bisher verschwiegen haben,
es wird ans Licht kommen.
Garantiert!
N.B. : Maischberger, Lanz und Jauch - einfach nur zum Kotzen!
Frau Illner? Doppelkotzen!

Montag, 9. März 2015

Blutwurst - gebraten? Gehmihrfott...

Ja, ich gebe es zu: Isch binn ene Kölsche Jung, watt soll isch maache...

Aber ich kann mit der Kölner Spezialität Himmel unn Ääd nix anfangen.

Gebratene Blutwurstscheiben mit Appelkapott und Kartoffelbrei - mit mir nitt.

Ich habe es einmal in einer Kneipe auf dem Nebentisch gesehen, im Bieresel, das hat für den Rest meines Lebens gereicht.

Nä, nä, nä - da bleibe ich doch viel lieber bei Linda, Feldsalat und Spiegelei.

Linda wird geschält und in Scheiben geschnitten, wandert also völlig roh in die Pfanne, dort quillt reichlich heisse Butter, es folgen frischer Pfeffer und Salz.

Der Brüller kommt, wenn die Bratkartoffeln so weit sind: Eine kleingewürfelte Zwiebel.

Die bringt die Bratkartoffeln richtig in Stimmung und die Gäste fangen an zu stöhnen.

So sind wir Kölner: Stöhnen schon, wenn es nur richtig gute Bratkartoffeln gibt.

Und wir sind glücklich!

Dienstag, 3. März 2015

SKREI ! Ich kann sagen, was ich will...

SKREI !
Bin ich in der Mitte von Puderbach, steht Herr Nowak mit seinem Fisch mitten auf dem Platz.
Und was liegt in der Auslage?
Ja, was liegt in der Auslage?
SKREI - in einer Qualität, die nur Herr Nowak bietet.
Für ganze hundert Gramm benötigt er € 2,99 - mehr nicht.
Und dafür steht er hier rum und ich kaufe.
Aaaahhh, ganze 560 Gramm, macht dann € 17,20 - naja, das Papier wurde mitgewogen...

Es folgt schäumende Butter, Feldsalat und Linda.
Linda?
Ja, Linda gibt es unverfälscht bei Heike.
Eine Kartoffel, die unser Essen prägt.

Linda und Skrei. Prächtigst!!!

Mittwoch, 18. Februar 2015

Putin quälen?

Stück für Stück holt sich dieser Drecksack Teile der Ukraine zurück, und was machen wir dagegen?

Wir quälen ihn mit Sanktionen!!

Mit Sanktionen?

Ja, wir trinken keinen Wodka, keinen Quas, keine Milch aus Russland, keinen Käse - ja, wir verzichten sogar auf das Rauchen der berühmten Papirossy.

Ich bestelle bei der Wirtin kein Russenei und das Backpulver kommt aus Bielefeld.

Das kleine Speziallämpchen für den Backofen kommt aus China, der Apfelsaft sowieso und der Pyjama von Lands' End wurde in Bangla Desh hergestellt.

Jetzt war er in Budapest, eine wunderbare Stadt, und dort ass er garantiert Szegedinger Gulasch.

Sowas quält mich!!!

Das Einzige, was ihn wirklich quälen könnte, wäre eine Nacht mit Gerlinde.

Aber die will ja nicht.

Montag, 26. Januar 2015

Eine Mücke... EINE MÜCKE !!!

Gut, ich geb's ja zu: Ich rauche gelegentlich, am späten Abend auf der Terrasse,
und - wenn die Liebste in der Regel schon schläft.

Aber das ist doch kein Grund, mich SO zu erschrecken.

Draussen hat es so um die Null Grad, es liegt Schneematsch rum, und was sehe ich da???

Eine Mücke. EINE MÜCKE.

Mich trifft fast der Schlag.

Es ist kurz vor Mitternacht und eine Mücke sitzt neben mir in Schulterhöhe auf der Scheibe.

Sie zittert ein wenig, wenn ich sie mit dem Rauch anpuste.

Aber sie weicht nicht aus, sondern sie fliegt kurz auf und ab, dann sitzt sie wieder an der gleichen Stelle. Karl, mei Droppe...

Entnervt gehe ich wieder ins warme Haus.

Irgendwo steht doch noch der Quittenlikör.

Aaaahhh, daaaa! Mit zitternden Händen giesse ich mir ein...

Dienstag, 13. Januar 2015

Pause...

Auch und hier gilt der alte Lehrerwitz:

Was ergibt Zehnpacken weniger Neunpacken?

Einpacken.

Danke, ab nach Hause.

Donnerstag, 8. Januar 2015

JE SUIS CHARLIE

Die Mörder in Paris riefen:

Allahu Akbar.

Das bedeutet jedoch nicht, dass sie mit dem Islam übereinstimmen.

Das Gleiche gilt für mich, wenn die Menschen von Pegida rufen:

Wir sind das Volk.

Samstag, 3. Januar 2015

Die Welt ohne Navi...

Unbekannte Welt!
Ja, völlig unbekannte Welt.
Da fährt man von Puderbach nach Wissen, und um einen herum eine völlig unbekannte Welt.
Seit 2009 haben wir in unserem PKW ein hochwertiges Navigationssystem, aber wir gebrauchen es nicht.
Warum auch?
Die Welt zwischen Köln und unserem Wohnsitz ist uns so bekannt, dass wir alle Wege ohne das Navi trefflich meistern können.
Aber gestern mussten wir nach Wissen.
Nach Wissen?
Ja, zur Augenärztin - denn im Umkreis von 34 Kilometern hatte nur sie die Praxis geöffnet.
Daher - rein ins Auto, das Navi aktiviert und los ging's.
Die uns bekannten Baustellen wollte das Navi umfahren, aber nicht mit uns.
Einfach quer durch, die Damenstimme verstummte für einen Moment, um dann festzustellen:
Fahren sie weiter geradeaus.
Was wir auch taten.
Aber: Auf der Strecke blieben die höflichen und neugierigen Blicke nach links und rechts.
Diese Blicke fehlten uns, weil die Damenstimme ja den Tackt vorgab.
Weiter, einfach immer nur weiter...
Dort, wo wir früher auf dem Weg in die Provence gerne einmal anhielten, um frischen Rosmarin oder Thymian zu bestaunen, das blieb gestern einfach auf der Strecke, denn die freundliche Damenstimme ermunterte ständig zur Weiterfahrt, und nicht, um Land und Leute kennen zu lernen.
Armes Navi, es gibt zwar die Richtung vor, hat aber von Kultur leider überhaupt keine Ahnung.
Auf der Rückfahrt blieb daher die Damenstimme stumm.
Ein echter Genuss.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Schnee, endlich Schnee !

Eine Amsel sitzt im schneebedecktem Futterhäuschen, die Schindeln aus Zedernholz leisten guten Schutz, und sie frisst sich durch die gesamte Vogelfutterpracht.

Da wollen wir sie nicht stören und ziehen uns zurück.

Es folgen Dompfaffe, Blaumeisen und Rotkehlchen.

Sie futtern jeweils um 11:00 Uhr und gegen 16:00 Uhr, pünktlich Tag für Tag.

Wir werden nichts krachen lassen und auch sonst sehr leise sein.

Mal schau'n, was kommt !

Ganz besondere Grüße gehen in die Schweiz, nach Österreich und nach Tschechien...

Sonntag, 28. Dezember 2014

Der Baum brennt !

Ich kann die Leute nicht verstehen, die sich einen künstlichen Weihnachtsbaum in den Keller legen und jedes Jahr dann zur rechten Zeit geschickt per Hand den Baum wieder herstellen.
Verstehe ich nicht.
Aber ich will mich mal nicht beklagen...
Jedes Jahr taucht bei uns die Frage auf: Echte Kerzen oder nicht?
Bisher, seit Jahrzehnten - echte Kerzen.
Bis, ja bis auf das letzte Jahr.
Ich stand in der Küche und hörte ein: Schnell, schnell, komm her, der Baum brennt!!!
Als ich ins Zimmer gehechtet kam, hatte die Liebste mit der nächstliegenden Decke den Brand schon erstickt.
Aber wir waren fertig mit den Nerven.
Daher kam nun in diesem Jahr die Diskussion wieder auf und ich erhielt Freie Fahrt.
Datthastenittjesehen!
Sofort setzte ich den Rechner in Betrieb und landete kurze Zeit später bei Conrad Electronic.
Funkferngesteuert, zehn LED-Kerzen für € 24,90. Watt willste mehr?
Bestellt und geliefert, und was kommt? A E G.
Auspacken, einschalten geht nicht.
Die Fernbedienung gibt keinen Mucks.
Der Service: Senden sie zurück, wir liefern komplett neu.
Die Lieferung kommt, ich baue zusammen, was zusammen gehört, drücke auf die Taste: Es brennt.
Die Liebste erscheint, erhitzt von der Kölner Weihnachtsfeier, und meint:
Zehn ist ja ein bisschen wenig.
Nach Rücksprache mit dem Service: Das Signal reicht auch für zwanzig Kerzen, entscheiden wir, beide Lieferungen zu behalten.
Danach führe ich ein kurzes Gespräch mit dem Vertrieb, wobei ich darauf hinweise, dass in jeder Lieferung ein Gutschein über € 7,50 enthalten ist.
Kein Problem, wir senden ihnen per Mail eine entsprechende Gutschrift.
Nun haben wir die Gutschrift erhalten und zahlen für die zwanzig Kerzen noch € 35,00.
Das passt und der Baum brennt.
Die Töchter haben natürlich noch echte Kerzen dazu gestellt.
Ging nicht anders, aber ging auch gut.
Dazu dann zwei Flaschen von Borie de Maurel - Belle de Nuit.
Sehr lecker !!!

Dienstag, 23. Dezember 2014

Eierlikör nach Opa Arnold ... a.d. 1920

Für alle diejenigen, die noch wissen, was Qualität bedeutet.

8 frische Eidotter
250 Gramm Puderzucker
3 Tütchen Vanillezucker
1/2 Liter warme Milch
250ml reiner Alkohol

Bis auf den Alkohol werden die Zutaten in einer Edelstahlschüssel über dem Wasserbad aufgeschlagen. Das dauert ein paar Minuten und der Rezeptgeber schreibt:
Immer nur in einer Richtung. Habe ich gemacht.
Danach erfolgt dann die Hochzeit mit dem Alkohol und die Verbindung klappt sofort.
Es kommt ein Eierlikör zum Vorschein, wie man ihn nicht kaufen kann.

Aber Vorsicht:
Das ist der Eierlikör, nach dessen Genuss unsere Grossmütter schon am Nachmittag kichern mussten...

Das Rezept stammt von meiner Urgrossmutter, die war gelernte Köchin.
Was man schmeckt...

Haltbarkeit: Vier Wochen im Kühlschrank.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Die Fakten liegen auf dem Tisch !

Also, nicht ganz...
Die Keule vom Überläufer ruht in der Kühlung, aber ich war anwesend, als der Förster aus Döttesfeld geliefert hat. Glatte 1,7 Kilogramm. Mit Knochen.
Natürlich mit Knochen, das gibt der Keule beim Schmoren im Gussbräter doch zusätzliche Würze.
Eingelegt wird die Keule wie immer in einem Rotweinsud von der Ahr.
Am Montag, das sind dann, wenn ich richtig zählen kann, ganze drei Tage und drei Nächte,
bis sie dann am Donnerstag mit Speck, Zwiebeln und Gewürzen im Rohr landet.
Vorher wird der Heringssalat Elfriede zubereitet.
Wobei die Bezeichnung Heringssalat an sich überhaupt nicht stimmt.
Im Vergleich zu den üppigen Portionen an Rind- und Kalbsbraten sind die paar Matjes, die darin verarbeitet werden, einfach nur eine Randerscheinung.
Aber es ist der eindeutige Wunsch der Töchter, dass diese Spezialität, die es auch nur zu Weihnachten gibt, mal wieder aufgetischt wird.
Worauf ich gespannt bin?
Dass der Schwiegersohn die besten Baklavas präsentiert, die ich jemals gegessen habe.
Die Liebste in diesem Fall übrigens auch...
Wobei: Sie hat eindeutig grösseres Interesse an der Wildschweinkeule.

Freitag, 5. Dezember 2014

Der Himmel auf Erden!

Ja, man kann den Himmel auf Erden kaufen.
Wie bitte?
Ja, dazu braucht man lediglich ein Telefon und die Nummer von Fisch Föh in Kappeln an der Schlei.
So einfach ist das.
Die freundliche Dame dort nimmt die Bestellung auf und ergänzt dies folgendermassen:
Herzlichen Dank für die Bestellung.
Die Aale werden morgen frisch geräuchert, anschliessend vakumiert und dann ab zur Post.
Das war am Dienstag.
Am Donnerstagmorgen um zehn Uhr klingelte die liebe Post.
In der Hand ein ganz langer Karton mit dem Absender: Fisch Föh.
Der Inhalt?
Zwei Aale, frisch geräuchert und vakumiert.
Der Himmel auf Erden.
Am gleichen Abend habe ich dann eine Hälfte mit gebuttertem Körnerbrot verputzt.
Dazu ein kaltes Krombacher. Pils muss es sein, denn ein Kölsch ist dafür zu schwach.
Als Kölner fällt mir das nicht leicht.
Und die Liebste?
Lecker, meint sie, wirklich lecker.
Ich sag's ja: Der Himmel auf Erden.

Mittwoch, 26. November 2014

Hilde kann Kätzisch...

Ruhig ist es im Haus.
Ich lese Kruso, ein Buch, bei dem ich manchmal mit den Tränen kämpfe, aber das liegt nicht an diesem Buch, sondern an meinen Befindlichkeiten. Ich bin einfach so.
Hilde ruht, vor Blicken verborgen, auf der Fensterbank, ich kann durch den ganz dünnen Vorhangstoff  ihre Umrisse nur erahnen.
Es ist ganz, ganz still.
Nicht ganz.
Ich höre einen Laut, zwischen leisem Husten und leisem Gemaunze.
Sowas habe ich noch nie gehört.
Mein Blick wandert in Richtung Fenster.
Alles normal.
Alles normal ???
Nein, inzwischen erkenne ich, dass Hilde sich aufgerichtet hat, die halben Hust- und Maunzlaute haben sich gesteigert.
Kätzisch, reines Kätzisch.
Der Grund räkelt sich auf der anderen Seite der Fensterbank.
Paule.
Er gibt mal wieder eine seiner besten Nummern!
Sich aufrichten, an den Kanten reiben, den hellen Bauch zeigen, den Kopf und die breiten Pfoten an die Scheibe pressen, dabei so laut Schnurren, dass Hilde nicht mehr weiter weiss.
Sie faucht nicht, sie knurrt nicht, sie kann nur noch Kätzisch.
Aber WIE !!!
Laut und deutlich.
Ich öffne einen Fensterflügel und Paule sucht das Weite.
Ruhig ist es im Haus.

Donnerstag, 13. November 2014

Serrano - Pfannkuchen...

Gerade jetzt, in der kälteren Jahreszeit, gibt es oft nichts Besseres als einen schönen Speckpfannkuchen mit Feldsalat. Denkste!

Das lässt sich steigern - und zwar mit gutem Serrano-Schinken aus Spanien.

Ich bereite den üblichen Pfannkuchenteig mit vier Eiern, drei vollen Esslöffel Mehl und einer Tasse Milch zu, eine Prise Salz und quellen lassen.

Nach etwa zwanzig Minuten, in der gleichen Zeit hat der Schinken Zimmertemperatur
angenommen, kommt ein ordentliches Stück Butter in die schwere, beschichtete Alupfanne und der Pfannkuchenteig  wandert per Schöpfkelle dort hinein und wird so geschwenkt, daß ein sehr dünner Pfannkuchen ensteht.

Nach dem Wenden, die goldgelbe Seite lächelt mich an, wird hier der Serrano platziert.
Die hauchzarten Seiten werden quasi nur erwärmt und sofort in den fertigen Pfannkuchen eingewickelt. Heiss servieren.

" Lecker! " haucht die Liebste und ich hauche aus der Küche: " Ja, extra für dich... "

Der Feldsalat haucht nicht, er schmeckt nur köstlich. Wie immer.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Paule, die Zweite...

Tja, sowas gibt es wirklich!
Ich lüfte das ganze Haus und weil ich denke, daß es dem Paule ganz schlecht geht, stehen die Terrassentüren sperrangelweit offen.
Ich denke ja: Paule ist fort...
Dann höre ich plötzlich ein kleines, feines Maunzen aus der Küche.
Paule!
Leicht angeschlagen, so wie in Runde Elf, bewegt er sich in Richtung Futterbuffet.
Ich lasse ihn in Ruhe und er beginnt zu fressen.
Nur das frische Feuchtfutter von Hilde, die nicht mehr zu sehen ist.
Nachdem er das Schälchen verputzt hat, sage ich ihm: Nun ist genug, jetzt wieder raus.
Immer noch leicht angeschlagen geht er zur Terrasse und verschwindet leise.
In der Zwischenzeit habe ich seine Besitzer informiert.
Die bedanken sich ganz lieb und freuen sich mit mir.
Hilde? Sitzt in der Küche vor der leeren Schüssel und schaut mich fragend an...

Nachtrag:
Ich glaube, daß Paule die ganze Zeit unter unserer Terrasse war.
Die ist acht Meter lang und vier Meter breit.
Darunter wuchern ein paar Pflanzen und sonst nichts.
Erst an der Brüstung zum Garten stehen unsere Blumen, Stauden und der Hollunder.
Auf der Terrasse steht immer eine Keramikschüssel mit frischem Wasser.
Für alle Fälle...

Dienstag, 21. Oktober 2014

Paule...

Paule ist weg, das heisst, er kommt nicht mehr zu Besuch.
Am letzten Dienstag saß er noch im Vorgarten unter dem Rhododendron, schaute etwas zögerlich, aber nicht ängstlich, und Hilde ruhte auf der kleinen Bank, völlig entspannt.
Nun muss man wissen, daß Paule sich diesen Platz durch Beharrlichkeit und Mut erkämpft hatte.
Tag für Tag und Nacht für Nacht tauchte er auf, schmiss seinen ganzen Charme in die Waagschale, um an Hildes Seite leben zu können und er hat uns auf diese Art doch sehr beeindruckt.
Anfangs teilten wir Hildes Geschrei, wenn Paule zu nahe kam, aber das legte sich mit der Zeit.
Ja, wie oft haben beide Katzen zuletzt in direkter Nähe beieinander gelegen, und es war Frieden bei den Tieren und bei den Menschen.
Und nun kommt Paule nicht mehr.
Zuletzt hat sein Herrchen nach ihm gesucht und uns darüber informiert, daß Paule wohl krank sei und ein paar Tage nicht mehr gefressen hat. Und daß er auch zu Hause nicht mehr aufgetaucht ist.
Wo immer Paule jetzt auch sein sollte, ich wünsche ihm von ganzem Herzen, daß es ihm gut geht und man ihm diese Zeilen vorliest.
Heulen tu ich jetzt nicht.
Leider doch...
Ach, Paule, ich vermisse dich so!

Donnerstag, 16. Oktober 2014

Quittenlikör!

Endlich - es ist wieder soweit - die Quitten sind reif.
An unserem über dreissig Jahre alten Qittenbaum hingen die gelben Früchte und riefen uns zu:
Aufheben und sammeln.
Denn ernten brauchen wir die Quitten fast nie, das besorgt in der Regel der kräftige Herbstwind. Dann liegen die Früchte im Gras herum, faules Pack, und wir müssen uns nur noch bücken.
Aber: Sag das mal meinem Hexenschuss, der grinst sich Eins und lässt mich zappeln.
Trotzdem landen die gelben Halbpfünder in den Körben und warten dort auf die Weiterverarbeitung.
Der schnellste Weg, um zum ersten Erfolg zu kommen, besteht im kurzen Waschgang und einer wilden Zerkleinerung. Zwei bis drei ganze Quitten reichen für ein ganzes Einmachglas.
Dazu kommen ein Kilogramm Rohrzucker und ein Liter Wodka mit vierzig Prozent.
Das Glas wird verschlossen und wandert für sechs Wochen an einen dunklen Ort.
Dort wird es täglich einmal mit sanfter Hand gewendet.
Am Ende erfolgt die Ernte: Bester Quittenlikör.
Auf schöne Flaschen gezogen und zu Weihnachten verschenkt.
Hhhmmmmhhh - sagen die Leute. Stimmt...