Mein lieber Scholli - die Kölner waren hier.
Sie kamen mit Kind und Kegel, brachten den Sonnenschein und gutes Essen, gute Laune und herzliche Gespräche, kurz und gut: Es war einfach Klasse!
Spargelsalat Grün/Weiss mit Vinaigrette und Chiliraspeln - scharf und sehr lecker.
Eine Käseplatte von Wingenfeld und Schinkenspezialitäten aus der Toskana, aus der Mancha und aus der Lüneburger Heide.
Dazu Maibowle, Dernbacher Hochkopf als Tafelwasser und Apfelsaft für Malin.
Malin mit ihren zehn Monaten und den ersten Gehversuchen - Hilde nahm Reißaus.
Zuckersüße Erdbeeren mit frischer Sahne auf dem Rasen im Garten.
Und wir hatten sogar eine Herrenrunde mit Tafelwasser aus dem Jagdservice. Sehr angenehm.
So angenehm - die dürfen alle wiederkommen!!!
Der unendliche Kochblog
Montag, 21. Mai 2012
Mittwoch, 2. Mai 2012
Bitterfeld... ähm...Bitterspargel
Tja, sowas hatten wir noch nie.
Laut einer Empfehlung von Hansi Lafer kann man den schönen Spargel auch ohne Wasser nur in Alufolie verpackt bei 200° Grad im Backofen garen.
Nun, das haben wir gemacht. Nach rund 30 Minuten haben wir die Verpackung geöffnet.
Und? Phantastischer Duft - aber hammerhart.
Also, Verpackung wieder verschlossen und weitere 15 Minuten gewartet.
Und? Immer noch Hart gegen Weich, nur die Zeit drängte.
Also rauf auf den Teller und...
Ja, rein in den Mund. So einen bitteren Spargel hatten wir noch nie.
Beim Kauen hat es ordentlich geknirscht und gebrockt - von Genuss keine Spur.
Daher: Nie wieder Spargel aus Bitterfeld - ähm - Alufolie, Bitterfeld kann nichts dafür...
Laut einer Empfehlung von Hansi Lafer kann man den schönen Spargel auch ohne Wasser nur in Alufolie verpackt bei 200° Grad im Backofen garen.
Nun, das haben wir gemacht. Nach rund 30 Minuten haben wir die Verpackung geöffnet.
Und? Phantastischer Duft - aber hammerhart.
Also, Verpackung wieder verschlossen und weitere 15 Minuten gewartet.
Und? Immer noch Hart gegen Weich, nur die Zeit drängte.
Also rauf auf den Teller und...
Ja, rein in den Mund. So einen bitteren Spargel hatten wir noch nie.
Beim Kauen hat es ordentlich geknirscht und gebrockt - von Genuss keine Spur.
Daher: Nie wieder Spargel aus Bitterfeld - ähm - Alufolie, Bitterfeld kann nichts dafür...
Mittwoch, 25. April 2012
Aufhängen!
Ein ordentlicher Hausmann bedient auch gekonnt und mit leichter Hand die Waschmaschine.
Hinein kommt 40-Grad-Dunkel.
Danach rührt die Trommel und ich lese die Zeitung.
Hilde raus rein - wie immer.
Endlich höre ich das Singen der Schleuderwirkung und nehme den Wäschekorb zur Hand.
Jetzt gilt es - draußen im Garten oder auf den Wäscheständer?
Dieser kann bei Bedarf den Standort in Sekundenschnelle wechseln.
Regen liegt in der Luft, also liegt der Wäscheständer in der Qual der Wahl.
Es dauert nicht lange, und Gerry Weber hängt friedlich neben Escada, Eterna und Vera Vanelli.
Dazu noch diverse Socken, Strümpfchen, Socks und Servietten - die kleinen Bunten.
Nun bleibt mir Zeit, den Apfelsaft zu genießen.
Ans Aufhängen denke ich heute nicht mehr!
Hinein kommt 40-Grad-Dunkel.
Danach rührt die Trommel und ich lese die Zeitung.
Hilde raus rein - wie immer.
Endlich höre ich das Singen der Schleuderwirkung und nehme den Wäschekorb zur Hand.
Jetzt gilt es - draußen im Garten oder auf den Wäscheständer?
Dieser kann bei Bedarf den Standort in Sekundenschnelle wechseln.
Regen liegt in der Luft, also liegt der Wäscheständer in der Qual der Wahl.
Es dauert nicht lange, und Gerry Weber hängt friedlich neben Escada, Eterna und Vera Vanelli.
Dazu noch diverse Socken, Strümpfchen, Socks und Servietten - die kleinen Bunten.
Nun bleibt mir Zeit, den Apfelsaft zu genießen.
Ans Aufhängen denke ich heute nicht mehr!
Dienstag, 24. April 2012
Mann im Mond
Es hätte genausogut morgen oder heute sein können,
aber es war gestern, als es klopfte.
Herein! sagte der liebe Gott.
Weiß nicht, wieviel Sternlein stehen, klagte der Mann im Mond,
und immerfort dieses Hüsteln Nietzsches!
aber es war gestern, als es klopfte.
Herein! sagte der liebe Gott.
Weiß nicht, wieviel Sternlein stehen, klagte der Mann im Mond,
und immerfort dieses Hüsteln Nietzsches!
Donnerstag, 19. April 2012
Ich zitiere aus dem Buch von Walter Gerlach...
Erschienen unter dem Titel: Al Capone starrte minutenlang auf den Lottoschein.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1987.
68 Mikro-Porträts
Sepp Herberger
Im Kabinengang riecht es nach 1954.
Rahn flüchtet im Kleppermantel.
Männer! ruft Sepp Herberger.
Chef! weint Fritz Walter.
Wo ist der Kleppermantel? ruft Frau Herberger.
Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 1987.
68 Mikro-Porträts
Sepp Herberger
Im Kabinengang riecht es nach 1954.
Rahn flüchtet im Kleppermantel.
Männer! ruft Sepp Herberger.
Chef! weint Fritz Walter.
Wo ist der Kleppermantel? ruft Frau Herberger.
Mittwoch, 18. April 2012
Frühling im Westerwald - Hildes Rasen
Endlich tut sich was im Garten.
Die Tulpen blühen mit Knallrot oder Buttergelb. Der Sauerampfer schiesst und der Estragon windet sich der Sonne entgegen. Thymian, Salbei, Liebstöckel - wohin das Auge blickt, für den Geschmack bietet die Natur nur beste Zutaten. Ja, der Rhabarber schiebt heftig von Unten und die kleinen Walderdbeeren bedecken mit ihren Blättern den ganzen Hang, darüber haben der blaue Flieder und der Holunder schon kräftig ausgetrieben. Am Sonntag wird es wohl endlich blühen.
Inmitten dieser Idylle ruht Hilde und spielt mit Laub und Gras. Plötzlich richtet sie sich auf, macht einen Riesenbuckel und fegt einmal quer durch den Garten. Sie stoppt, richtet ihren Blick auf meine frisch rasierten Wangen - und dann rast sie über den Rasen, die Treppe zur Terrasse hinauf, bis sie an der Türe zum Wohnzimmer zum Stehen kommt. Leider verschlossen - ich kam aus dem Klavierzimmer. Und da sie mich ja verstehen kann... Gehen wir beide dorthin. In der Küche dann Kaffee für mich und Lamm getrocknet für Hilde.
Also dieses Trockenfutter für Senioren, so steht es auf der Packung...
Die Tulpen blühen mit Knallrot oder Buttergelb. Der Sauerampfer schiesst und der Estragon windet sich der Sonne entgegen. Thymian, Salbei, Liebstöckel - wohin das Auge blickt, für den Geschmack bietet die Natur nur beste Zutaten. Ja, der Rhabarber schiebt heftig von Unten und die kleinen Walderdbeeren bedecken mit ihren Blättern den ganzen Hang, darüber haben der blaue Flieder und der Holunder schon kräftig ausgetrieben. Am Sonntag wird es wohl endlich blühen.
Inmitten dieser Idylle ruht Hilde und spielt mit Laub und Gras. Plötzlich richtet sie sich auf, macht einen Riesenbuckel und fegt einmal quer durch den Garten. Sie stoppt, richtet ihren Blick auf meine frisch rasierten Wangen - und dann rast sie über den Rasen, die Treppe zur Terrasse hinauf, bis sie an der Türe zum Wohnzimmer zum Stehen kommt. Leider verschlossen - ich kam aus dem Klavierzimmer. Und da sie mich ja verstehen kann... Gehen wir beide dorthin. In der Küche dann Kaffee für mich und Lamm getrocknet für Hilde.
Also dieses Trockenfutter für Senioren, so steht es auf der Packung...
Mittwoch, 21. März 2012
Hildes neueste Nummer - als Indianerin!
Indianer kennen keinen Schmerz - so das Sprichwort.
Das gilt natürlich auch für die Indianerinnen - und für Hilde!!!
Schwer bepackt komme ich im Dunkeln zurück vom Einkaufen.
Hilde erwartet mich an der rechten Seite der Garageneinfahrt und wendet sich nach dem Schliessen des Garagentores völlig entspannt der anderen Strassenseite zu.
Jedoch: Kurz bevor ich die Marmorstufen zur Veranda und der Haustüre erreicht habe, rast sie wie ein geölter Blitz an mir vorbei.
Und?
Der glatte Marmor bietet keinen Halt für weiche Katzenpfoten und sie knallt mit voller Wucht gegen die zweite Stufe.
Jetzt folgt das Phänomen!
Sie rappelt sich auf, ohne einen Laut, geht gelassenen Schrittes zur Haustüre und legt sich dort quer auf die Matte.
Ich öffne vorsichtig die Türe und sie geht vor mir ins Haus hinein.
Hilde!!!
Das gilt natürlich auch für die Indianerinnen - und für Hilde!!!
Schwer bepackt komme ich im Dunkeln zurück vom Einkaufen.
Hilde erwartet mich an der rechten Seite der Garageneinfahrt und wendet sich nach dem Schliessen des Garagentores völlig entspannt der anderen Strassenseite zu.
Jedoch: Kurz bevor ich die Marmorstufen zur Veranda und der Haustüre erreicht habe, rast sie wie ein geölter Blitz an mir vorbei.
Und?
Der glatte Marmor bietet keinen Halt für weiche Katzenpfoten und sie knallt mit voller Wucht gegen die zweite Stufe.
Jetzt folgt das Phänomen!
Sie rappelt sich auf, ohne einen Laut, geht gelassenen Schrittes zur Haustüre und legt sich dort quer auf die Matte.
Ich öffne vorsichtig die Türe und sie geht vor mir ins Haus hinein.
Hilde!!!
Abonnieren
Posts (Atom)